Das Thermotransfer-Verfahren

Wärme statt Druck

Thermotransfer-Verfahren

Der Thermotransfer-Druck ist ein relativ neues Druckverfahren. Es wurde in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts von der japanischen Firma Sato erfunden. Sato hatte nach einem Druckverfahren gesucht, das in der Lage war Kanji-Schriftzeichen abzubilden.

 

Etwa zur selben Zeit eroberte die Strichcode- und Scanner-Technik den Handel in den USA und Europa. Am geeignetsten für den Druck des Strichcodes, den wir heute Barcode nennen, war der kurz zuvor erfundene Thermotransfer-Druck.

 

Anders als der Name vermuten lässt, arbeitet der Thermotransfer-Druck nicht mit Druck, sondern mit Wärme: Farbpigmente werden mittels Hitzeeinwirkung von einem Folienträger, der Thermotransfer-Farbfolie, auf das zu bedruckende Substrat übertragen. Weil der Druckprozess trocken ist, können die Bedruckungen sofort weiterverwendet werden. Die Qualität der Bedruckungen ist generell hoch. Wie stark die Wisch- und Kratzfestigkeit oder die UV-Beständigkeit ausgeprägt sind, steht jedoch auch immer in Zusammenhang mit der jeweils gewählten Thermotransfer-Folie.

Thermotransfer-Druck und andere Druckverfahren

Thermotransfer-Verfahren

Auf einer großen Bandbreite von Substraten liefert Thermotransfer-Druck randscharfe und beständige Druckergebnisse. Er erfolgt bei hoher Geschwindigkeit und ist deshalb sehr schnell. Da Thermotransfer-Druck ohne giftige Substanzen auskommt, ist er umwelt- und damit auch entsorgungsfreundlich.

Das alles hat dafür gesorgt, dass Thermotransfer-Drucker andere Druckverfahren, vor allem im industriellen Bereich, längst verdrängt haben. Doch was genau unterscheidet Thermotransfer-Drucker von Matrix-, Laser-, Tintenstrahl- oder Thermodruckern?

 

Matrixdrucker schneiden im direkten Vergleich mit Thermotransfer-Druckern schlecht ab: Sie erzeugen unscharfe Barcodes, sind langsam und laut. Auch Laserdrucker arbeiten deutlich langsamer als Thermotransfer-Drucker. Das Spektrum der Substrate, die sie bedrucken können, ist gering und die Aufdrucke haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Trotz all dieser Nachteile, sind die Anschaffungs- und Erhaltungskosten von Laserdruckern hoch.

 

Tintenstrahldrucker liefern mit zunehmendem Alter immer schlechtere Druckergebnisse. Ebenso wie Laserdrucker können auch sie nur für bestimmte Substrate eingesetzt werden. Trotz der hohen Anschaffungskosten liefern sie Druckergebnisse von nur geringer Haltbarkeit.

Letztlich hat auch der Thermodruck viele Nachteile: Die Bedruckungen sind langfristig nicht UV-stabil, die bedruckten Substrate verfärben sich im Laufe der Zeit. Insgesamt sind Thermodrucke nicht lange haltbar.

Entsorgung von Thermotransfer-Farbbändern

Der Thermotransfer-Druck ist eine äußerst umweltfreundliche Technologie, die keine schädlichen flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) erzeugt und keine speziellen Belüftungsmaßnahmen erfordert. Weder für Ihre Mitarbeiter noch für die Umwelt stellen Thermotransfer-Farbfolien von KURZ eine Gefahr dar. Die Farbbänder können problemlos über den Hausmüll entsorgt werden. Thermotransfer-Folien haben zudem einen hohen thermischen Wert. Deshalb ist es möglich, sie einer energetischen Verwertung zukommen zu lassen.


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    für Ihr Produkt!
  • Ich lasse mich nicht
      gerne unter
        Druck setzen.

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    ich jede Braut.

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  • Brüssel steht Kopf